Collie
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Der Schottische Schäferhund existiert schon seit dem 13. Jahrhundert in England und wurde bis ins 18. Jahrhundert zum Schafehüten verwendet. Mitte des 19. Jahrhunderts (1840 Gründung des "Collie Club"s) wurde er u. a. Stammvater des Australischen Cattle Dog. Eine Legende besagt das man in dem Collie um ihn ein edleres Aussehen zu verleihen, u. a. Barsois und sogar Setter einkreuzte. Dem Barsoi hat er somit seine lange Schnauze zu verdanken. Allerdings ist diese Legende eher unglaubwürdig, da sowohl Barsoi als auch Setter "Vollblutjäger" also Jagdhunde sind und wohl nicht nur Kopfform und Fellfarbe vererbt hätten sondern auch den Jagdtrieb, der beim Collie jedoch nicht sonderlich vorhanden ist. Eine andere Legende erzählt jedoch dass Queen Victoria von Hannover dem letzten russischen Zaren Nicolaus II zu seinen russischen Windhunden auch Collies schenkte und dieser fortan beide Rassen züchtete. So entstand wohl der Barsoi durch Kreuzung von Collie und russischem Windhund, was das edle Temperament des Barsois entsprechen würde, der sehr wohl die Jagd mag, aber vor allen Dingen ein sehr aktiver Läufer ist und insgesamt auch in der typischen Fellzeichnung eines Collies vorkommt. Auf jeden Fall forcierte man den schmaleren Kopf, sodass das Colliegesicht eher dem Barsoi glich. Durch den extrem schmalen Kopf wurde ihm eine mindere Intelligenz zugesprochen. Dieses Extrem hat sich mit der Zeit zum Glück wieder nivelliert. Nachdem Königin Victoria ihn als Gefährten wählte, und spätestens mit Lassie aus der gleichnamigen Fernsehserie, stieg er zu einer der beliebtesten Haushunderassen auf. Seinen Namen verdankt er einer englischen Schafsrasse.
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Der Collie wird heute in zwei Varianten gezüchtet. Der Britische Collie ist ein eleganter bis 61 cm großer und bis 25 kg schwerer Begleithund und ein etwas gemischtes Ober- bzw. Unterfell wodurch das Fell mehr aufplüscht. Er gilt auch heute noch als vornehmer, um nicht zu sagen adliger Luxushund. Der amerikanische Typ ist 61-66 cm groß und wird bis zu 30 kg schwer, hat eine etwas längere Nase wodurch der Kopf schmaler wirkt, und ein deutlich unterscheidbares glattes Ober- und Unterfell. Er ist insgesamt ein wenig ursprünglicher. Des Weiteren kommen hier auch mehr Farbschläge zum tragen. Beide Typen sind jedoch ausgezeichnete Wächter für Tierherden, wie Schafe und ein guter Spielkamerad für Kinder. Dieser geschmeidige und aktive Hund hat dichtes Fell, das Deckhaar ist lang und mit einem seidig weichem pelzigem Unterhaar unterlegt.
Der Kurzhaarige Collie (engl. Smooth), hat hartes, dichtes und kurzes Haar und ähnelt auf den ersten Blick einem Laufhund oder Windhund. Der FCI führt ihn als eigene Rasse unter der Nummer 296. Er ist in der Öffentlichkeit sehr selten anzutreffen. Da er nie Modehund war, dürfte es um seine Gesundheit besser bestellt sein, jenseits aller "Modetorheiten".
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